51/25: Eine besondere Freundschaft – Zeitzeugengespräch mit den ehemaligen DDR-Häftlingen Peter Bieber und Helmut Gaiger
11. November 2025
Nr.: 51/2025
Die Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden lädt am Donnerstag, 20. November 2025, um 18.30 Uhr zu einem Zeitzeugengespräch mit Peter Bieber und Helmut Gaiger ein, die als politische Häftlinge in der Haftanstalt Brandenburg-Görden in den 1970er-Jahren eine besondere Freundschaft schlossen. Dazu sind alle Interessierte herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Dem Studenten Peter Bieber gelang 1970 mit einem Möbeltransporter die Flucht aus der DDR in die Bundesrepublik. Er lebte in West-Berlin und entschloss sich, anderen Menschen dabei zu helfen, aus der DDR zu fliehen. Bei einer Fluchtaktion wurde Bieber verraten und von der DDR-Staatssicherheit verhaftet. Seine Strafe verbüßte er zuletzt von 1973 bis 1977 im Gefängnis auf dem Görden. Dort lernte er den West-Berliner Helmut Gaiger kennen, der wegen „staatsfeindlichen Menschenhandels“ zu sechs Jahren Haft verurteilt worden war. Eine besondere Freundschaft begann, und sie besteht bis heute. Im Zeitzeugengespräch berichten Peter Bieber und Helmut Gaiger über ihr Leben, ihre Tätigkeit als Fluchthelfer, ihre Zeit im Gefängnis auf dem Görden und über ihre Freundschaft.
Donnerstag, 20. November 2025, 18.30 Uhr
Zeitzeugengespräch mit Peter Bieber und Helmut Gaiger, ehemalige DDR-Häftlinge des Gefängnisses Brandenburg-Görden
Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden
Anton-Saefkow-Allee 38 | 14772 Brandenburg an der Havel
Anmeldung erbeten: Tel. 03381-7935-112 / -113 oder anmeldung-brb(at)stiftung-bg.de
Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.
Information: www.brandenburg-zuchthaus-sbg.de
Verantwortlich:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
16515 Oranienburg | Heinrich-Grüber-Platz | T +49 3301 810920
seferens(at)stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de
Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.
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